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Torhüter Sebastian Bliß hat seinen Vertrag beim TuSEM Essen um weitere zwei Jahre verlängert. Seit 2010 steht der 23-Jährige beim TuSEM zwischen den Pfosten und hat seitdem eine gute Entwicklung genommen. Die HANDBALLWOCHE sprach mit "Blissi".%_helveticafett_%

Sie haben jüngst Ihren Vertrag beim Tusem um zwei Jahre verlängert. Was war dafür ausschlaggebend?%__helveticafett_% Sebastian Bliß: Entscheidend waren die sportlichen Perspektiven, aber auch, dass ich beim TuSEM Sport und Job bestens verbinden kann. Dass ich sehr viele Einsatzzeiten bekomme, war natürlich auch nicht ganz unwichtig bei der Entscheidung. %_helveticafett_%Wieviel Anteil daran hat Matthias Reckzeh, der seit dieser Saison Torwarttrainier in Essen ist?%__helveticafett_% Prozentual kann ich das nicht benennen. Wir haben in Mark Dragunski, Athletik-Trainer Tommy Zimmermann und Matthias Reckzeh ein gutes Trainer-Trio, das mir sehr geholfen hat. Matthias geht mit mir immer wieder die Abläufe durch. Bei Heimspielen ist er auch meist dabei und gibt Tipps. %_helveticafett_%In der vergangenen Saison hatten Sie ein Zweitspielrecht für den Drittligisten Duisburg. Was hat das gebracht?%__helveticafett_% Mir hat das sehr gut getan. Ich stand fast in jedem Spiel 60 Minuten auf der Platte. Hinter Jan Kulhanek in Essen waren es nur Kurzeinsätze. Die Erfahrung und Spielpraxis aus Duisburg konnte ich mitnehmen und so in meine heutige Aufgabe beim Tusem hineinwachsen. %_helveticafett_%Wie ist das Verhältnis zum Torwartkollegen Ante Vukas?%__helveticafett_% Wir verstehen uns gut. Wir geben uns Tipps und pushen uns gegenseitig, aber wir sind Konkurrenten. %_helveticafett_%Sie kamen 2010 aus Sachsen ins Ruhrgebiet. Wie gefällt es Ihnen hier?%__helveticafett_% Das Ruhrgebiet bietet mehr Möglichkeiten - beruflich und sportlich. Menschlich gab es gar keine Probleme. Alle sind sehr freundlich und offen. %_helveticafett_%Der TuSEM beendete die Hinrunde auf Platz sieben. Was ist in der Rückrunde noch möglich?%__helveticafett_% Da muss man differenzieren. Wir wollen den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen halten. Wenn wir in der Rückrunde von Verletzungen verschont bleiben, können wir das auch schaffen. Von den sechs Clubs, die vor uns stehen, haben wir gegen vier den Heimvorteil. Unser Ziel sollte sein, mehr Punkte als in der Hinrunde zu holen. Das heißt, dass wir auswärts erfolgreicher werden müssen. Das hat in der Hinrunde nicht so geklappt. %_helveticafett_%Woran lag das?%__helveticafett_% Angesichts von Verletzungen bei dem kleinen Kader mussten wir uns oft durchbeißen. Da reichte es manchmal hinten heraus nicht ganz. Wenn alle Spieler fit sind, haben wir mehr Möglichkeiten, dann kann der eine oder andere auch mal eine kurze Auszeit auf der Bank nehmen. %_helveticafett_%Zum Rückrundenstart muss der Tusem auswärts antreten, beim Tabellenzweiten Friesenheim. Was erwarten Sie?%__helveticafett_% Natürlich ist das eine schwierige Aufgabe, obwohl oder gerade weil wir das Hinspiel gewonnen haben. Chancenlos sind wir aber in Friesenheim nicht.