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Abschied mit stehenden Ovationen

Nach seiner schweren Krankheit saß Helmut Röder beim letzten Heimspiel noch einmal auf der Bernburger Trainerbank und verabschiedete sich von der Mannschaft und den Fans, die ihre Spieler mit stehenden Ovationen trotz eines aussichtslosen Rückstands in den letzten drei Minuten aus der zweiten Bundesliga begleiteten. "Die Jungs haben sich gut verkauft und anfangs sehr gut im Angriff agiert. Aber dann kam es, wie es kommen musste. Nordhorn wurde mit zunehmender Dauer des Spiels immer überlegener", lautete das Fazit des scheidenden Coaches. Die Gastgeber legten einen 3:0-Blitzstart (3.) hin, lagen aber nach dem 3:5 (7.) nie wieder vorn. Bis zum 13:13 (25.) reichte die Luft beim SV Anhalt, doch dann stellte Nordhorn zu Beginn der zweiten Halbzeit mit dem Zwischenspurt auf 19:15 (34.) bereits die Weichen auf Sieg. Die Hausherren hatten beim 21:24 (44.) zweimal die Chance, die Partie spannend zu gestalten, leisteten sich aber einfache Fehler. Beim 28:21 (53.) war der Drops endgültig gelutscht. "Wir konnten einfach mehr wechseln", meinte Nordhorns Coach Bültmann, der sich einmal mehr auf die Qualitäten von Maik Machulla verlassen konnte. Hamm