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Altenholzer "Wölfen" fehlt der Biss

Nach zuletzt beeindruckenden Auftritten ließ der TSV Altenholz gegen den VfL Potsdam den gewohnten Einsatzwillen vermissen und musste sich auch deshalb verdientermaßen mit 28:30 geschlagen geben.

Die Gäste hingegen bestachen durch Effizienz im Abschluss und permanenten Spielwitz. Nur beim 7:7 (17.) und 8:8 (20.) gelang es den Altenholzern, gleichzuziehen. Auf Seiten der Gastgeber riefen lediglich Keeper Robert Wetzel mit 20 Paraden und Spielmacher Moritz Weltgen mit 14/6 Treffern (die Hälfte aller TSV-Tore) ihr Leistungsvermögen ab, zu wenig gegen die weitaus aggressiveren Brandenburger. "Bei uns haben Feuer und Leidenschaft gefehlt. Außerdem haben wir in unserem Offensivspiel zu statisch agiert", gestand einer enttäuschter Altenholzer Trainer Torge Greve.

VfL-Coach Rüdiger Bones sah in der defensiven Leistung seiner Mannschaft den Grund für den Erfolg in der Altenholzer Edgar-Meschkat-Halle: "Unsere starke Abwehr mit einem überragenden Mittelblock waren ausschlaggebend für den Erfolg. Daraus haben sich für uns viele einfache Konter ergeben." Während Potsdam mit einer deutlichen 17:13-Führung in die Pause ging, kämpften sich die Altenholzer "Wölfe" bis zur 58. Minute auf 26:27 heran. Doch trotz offensiver Deckung gelang den Gastgebern die Wende nicht mehr.

Deswegen großer Jubel bei den Gästen, die mit dem Erfolg in Alteholz ihre Siegesserie fortsetzen konnten. Herausragende VfL-Spieler waren Alexander Urban und der derzeitige Toptorschütze der Potsdamer Jan Piske, die mit jeweils fünf Treffern erfolgreich waren.