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Klarer ASG-Sieg im Verfolger-Duell - WHV nicht mehr Schlusslicht

Auch Dessau kann Hamm nicht stoppen

Der ASV Hamm ist weiter das Maß aller Dinge in der Zweiten Liga Nord. Mit dem 31:23 (14:9)-Erfolg beim Dessau-Roßlauer HV behauptete die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler ihren (nach Minuszählern) Vier-Punkte-Vorsprung.

Nur eine gute Viertelstunde lang hielt der DRHV gegen Hamm mit. Dann zog der Spitzenreiter schier unwiderstehlich von 7:7 (17.) auf 16:9 (32.) davon – die Partie war entschieden. Erster ASV-Verfolger ist der Nachbar und künftige Kooperationspartner Ahlener SG, der mit dem 34:27 (16:10)-Erfolg über 1. VfL Potsdam den bislang so starken Aufsteiger von Platz zwei verdrängte. Mattes Rogowski war mit acht Treffern erfolgreichster ASG-Werfer. Der 1. VfL war völlig chancenlos, schon beim 7:1 (11.) hatte Ahlen die Weichen klar auf Sieg gestellt.

WHV schlägt Edewecht

Am anderen Ende der Liga hat der Wilhelmshavener HV die ‚Rote Laterne‘ des Schlusslichts endlich abgegeben. Der WHV feierte mit dem 31:26 (14:12) gegen den VfL Edewecht den zweiten Saisonsieg, zu dem Tobias Schröder acht Treffer beisteuerte. Bis zum 22:22 (47.) war die Partie völlig ausgeglichen, bevor das Team von Ex-Nationalspieler Klaus-Dieter Petersen sich mit einem energischen Schlussspurt durchsetzte.

Im zweiten Kellerderby des Wochenendes hatte Eintracht Hildesheim sich dank einer starken Halbzeit, der wohl besten der bisherigen Saison, mit 29:21 (12:14) gegen die zweite Mannschaft des SC Magdeburg behauptet.

Jahns trifft elf Mal

Auf den Erfolgskurs zurückgefunden hat die HSG Nordhorn-Lingen. Nach vier sieglosen Spielen in Folge setzte der Bundesliga-Zwangsabsteiger sich 42:32 (21:15) beim TSV Altenholz durch. Dabei erzielte Michael Jahns elf Tore für die HSG, für die Kieler Vorstädter war Torge Greve neun Mal erfolgreich. Ans Mittelfeld herangerückt ist der HSV Hannover, der mit dem 33:29 (15:14) gegen den HC Empor Rostock den dritten Saisonsieg holte.