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Berlin hofft auf positiven Schub

Am Ende war es dem Jungfüchse-Trainer Alexander Haase egal, wie der erste Saisonsieg für sein Team zustande kam: "Wir spielen immer noch Achterbahn, deshalb bin ich froh, dass uns der erste Erfolg in der 2. Bundesliga gelungen ist und hoffe nun auf einen positiven Schub." Das 28:24 (16:12) gegen die HSG Varel sah die jungen Gastgeber, diesmal verstärkt durch den Polen Michal Kubisztal aus der Ersten (braucht noch Spielpraxis), vom Anpfiff an tonangebend. Aber auch Colja Löffler und Johannes Sellin (wurde auf LA allerdings stark vernachlässigt) waren wieder dabei.

Die im zweiten Abschnitt enorm nachlassenden Gäste aus Friesland kamen noch mit einem blauen Auge davon, weil die Berliner nach dem 22:15 (42.) ihre spielerische Überlegenheit nicht zu nutzen wussten und sich dem stark abflachenden Niveau anpassten. Varels Coach Peter Kalafut schüttelte enttäuscht den Kopf: "Heute konnten wir nichts umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Es gab vor allem große Probleme im Eins-gegen-eins-Verhalten."