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Beuchlers Mut wird belohnt

Essens Trainer Maik Handschke kommt stets gern nach Schwerin, schließlich ist es seine Geburtsstadt. Und dennoch fuhr er unzufrieden zurück in den Ruhrpott. "Es war wie jedes unserer Auswärtsspiele in der Hinrunde: Wir spielen gut, kämpfen gut um dann am Ende zu verlieren." So kam es auch diesmal.

Schwerin führte schnell mit 9:5 (14.), um dann zu denken, mit weniger Einsatz geht's auch. Essen glich schnell zum 9:9 aus (17.). Der TuSEM führte erstmals mit 15:14 kurz vor der Pause und lag auch noch vier Minuten vor Ultimo mit einem Treffer vorn (25:24). Doch am Ende jubelten die Mecklenburger. Neben dem starken Griechen Chantziaras, hieß ein Sieger auch Post-Coach Dirk Beuchler. Dessen Mut, nach dem Seitenwechel mit Levshin und Heinze zwei Etablierte auf die Bank zu setzen und dafür Niepagen im Tor und Vanek zu bringen, wurde belohnt.

Niepagen hielt wichtige Bälle, Vanek stand in der Deckung gut und machte im Angriff keine Fehler. "Es war ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen. Jeder hat heute gelitten, Maik und ich und die Zuschauer. Ich bin überglücklich, dass es am Schluss reichte", so Beuchler.