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Bruna und Co. zaubern

Mit gesenkten Köpfen schlichen die DRHV-Spieler nach der 27:42-Klatsche vom Parkett, während die Rostocker ausgelassen feierten. "Ich bin ein bisschen perplex. In Dessau-Roßlau ist es immer schwer. Doch mit tollem Tempospiel sind wir in den ersten zehn Minuten davongezogen", freute sich Empor-Coach Rabenhorst über den vierten Auswärtssieg. Die Gäste waren sofort Chef auf dem Parkett, zogen von 7:5 (8.) über 15:9 (24.) auf 30:14 (41.) davon. Die Muldestädter fanden kein Mittel gegen die aggressive Rostocker Deckung. In der Empor-Offensive griff vor allem Bruna ganz tief in die Trickkiste. Der gelungene Kempa-Trick, den Gruszka zum 22:13 (32.) vollendete sowie der coole Dreher des Regisseurs zum 27:14 (38.) waren allein das Eintrittsgeld wert. Beim 30:14 (41.) konnte sich der Rostocker Trainer den Luxus leisten, der zweiten Reihe Einsatzzeit zu geben. Der klare Erfolg geriet zu keiner Zeit in Gefahr. "Wir haben nie die nötige Geschlossenheit bekommen, um Rostock Paroli zu bieten, geschweige denn schlagen zu können", erkannte DRHV-Trainer Pysall den Erfolg der Gäste neidlos an. Hamm