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Ahlen stoppt Erfolgsserie des starken Aufsteigers Potsdam

Das Ende des Höhenfluges

Das war eine harte Bruchlandung.  Es hätte für den VfL Potsdam sogar in einem Debakel enden können, Doch auch so fiel das 34:27 (16:11) der Ahlener SG gegen den Aufsteiger deutlich aus.

Denn die Ahlener begannen vor 1.004 Zuschauern bärenstark: "Die ersten Minuten waren schon sehr nah am Optimum", sagte ASG-Regisseur Stefan Pries. Keine 14 Minuten waren gespielt, als die ASG zum 9:1 traf. In der Abwehr konsequent, vorne treffsicher und mit einem ganz starken Jan Peveling im Tor wurde den unkonzentrierten Gästen früh der Schneid abgekauft.

Weniger als 30 Gegentore für ASG

"Wir haben gezeigt, dass wir ein Aufsteiger sind und nicht mehr", resümierte Trainer Peter Melzer. Nach einer frühen Auszeit (12.) stabilisierte sich seine Mannschaft zwar, aber hatte dennoch keine wirkliche Chance, das Spitzenspiel für sich zu entscheiden. Die ASG verlor nach dem starken Beginn etwas den Faden und ließ Gegenstöße zu. Die Gastgeber aber legten im Gegensatz zu Potsdam im richtigen Moment zu.

Nach dem Seitenwechsel stellte der VfL auf eine 4:2-Deckung um und verkürzte nach Toren von Bolduan, Melzer und Urban auf 13:17 (35.). Aber die ASG konterte: Rogowski und Gersch gaben mit ihren Toren in Serie Sicherheit. Kurze Zeit später zog die ASG auf 25:16 (44.) davon und das Spiel war frühzeitig entschieden. "Es war wichtig, dass wir einen deutlichen Sieg gelandet haben", freute sich ASG-Trainer Jens Pfänder vor allem darüber, dass seine Mannschaft endlich wieder weniger als 30 Gegentore kassiert hatte.