Altenholzer Wölfe sind im Soll - Der Zweitliga-Aufsteiger ist mit der bisherigen Punktausbeute zufrieden - Trainer Petersen sieht noch Luft nach oben - Handball - Handball-M Zweite Liga - Artikel - Handballwoche
Altenholzer Wölfe sind im Soll

Der Zweitliga-Aufsteiger ist mit der bisherigen Punktausbeute zufrieden - Trainer Petersen sieht noch Luft nach oben

Durchaus im Soll ist der TSV Altenholz als Aufsteiger nach vier Spieltagen der zweiten Bundesliga. Dabei wäre eine bessere Platzierung als der derzeitige zwölfte Platz möglich gewesen, doch das Auftaktspiel bei der HG Saarlouis ging trotz langer Führung unglücklich mit 30:31 noch verloren.

Ein Highlight war der erste Auftritt vor heimischer Kulisse. Die "Wölfe" zeigten gegen den TV Bittenfeld einen unbändigen Siegeswillen und einen unheimlichen Kampfgeist. Die Partie war nichts für schwache Nerven. Erst geführt, dann zurückgelegen und am Ende das Spiel doch noch herumgerissen. So ein Spiel wollten die Zuschauer sehen. Das reißt die Fans mit und pusht die Mannschaft. Doch solche Aktionen kosten auch Kraft. Beim Auswärtsspiel in Erlangen zeigte sich dann auch, wie hoch die Belastungen durch die weiten Fahrten sind. Mit 21:28 mussten sich die Wölfe geschlagen gegeben.

Das Programm meint es aber recht gut mit den Wölfen, die besonders auf ihre Heimstärke bauen. "Wenn wir das Feuer, was gegen den TV Bittenfeld entfacht wurde, in die nächsten Heimspiele hinüberbringen können, ist noch einiges von meiner Mannschaft zu erwarten", wünscht sich Wölfe-Trainer Klaus-Dieter Petersen diese Leidenschaft, mit der seine Mannschaft das Spiel gegen Bittenfeld bestritt, auch in den kommenden Heimspielen.


Den Heimvorteil nutzen

"Derzeit denken wir zwar nur von Spiel zu Spiel, doch das Programm kommt uns ein wenig entgegen", hofft Coach Petersen nach den Heimsiegen über den TVB und Leutershausen auf weitere Erfolge über den TV Hüttenberg, im Landesderby über die HSG Tarp-Wanderup und gegen den EHV Aue vor eigener Kulisse.

So richtig einschätzen, kann man derzeit in Altenholz die Leistung des TV Hüttenberg nicht. Der befindet sich im Umbruch, hat es aber anscheinend noch nicht geschafft, wieder richtig in Schwung zu kommen. Hüttenberg hatte aber in den ersten Spielen auch ein "Hammer-Programm".

Dazwischen müssen die Wölfe zwei schwere Auswärtsspiele bestreiten. Aufstiegsfavorit Essen und Bietigheim dürften auswärts ganz hohe Hürden sein.