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Dessau stürzt den Spitzenreiter

"Es war eine schwere Geburt, aber Potsdam ist auch kein Gegner, den man im Vorbeigehen bezwingt. Die Jungs haben über den Kampf die Partie gebogen. Dafür zolle ich dem Team Respekt", freute sich DRHV-Coach Peter Pysall nach dem Abpfiff. Der VfL trumpfte anfangs im Stile eines Tabellenführers auf, profitierte bei der 7:2-Führung (15.) jedoch auch von der schwachen Chancenverwertung der Hausherren.

Der DRHV schaffte zwar den 10:10-Ausgleich (25.), lag aber in der 41. Minute wieder mit 15:18 zurück. Angetrieben vom überragenden Rudow, der durch seine Kreativität immer wieder ein Schlupfloch in der Potsdamer Deckung fand, zogen die Gastgeber beim 24:23 (57.) erstmals in Front. Rudow selbst machte 27 Sekunden vor dem Ende mit einem verwandelten Siebenmeter zum 26:24 den zweiten Dessauer Heimsieg perfekt. "Vom Spielverlauf her war ein Punkt auf jeden Fall möglich. Doch wir haben in der zweiten Halbzeit nicht dort weitergemacht, womit wir in der ersten Halbzeit begonnen haben", meinte VfL-Coach Bones nach dem Spiel.