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Potsdam kommt über die Außenpositionen zum Sieg

Die Melzer-Taktik geht auf

Das war eine taktisch feine Klinge: Der 1. VfL Potsdam kam über seine absichtlich von Eintracht Hildesheim vernachlässigten Außenspieler mit dem 31:29 zum siebten Triumph in Folge.

VfL-Trainer Peter Melzer sorgte durch frühe Umstellungen in der Offensive dafür, dass gerade seine "jungen Wilden" auf Außen besser einbezogen wurden und hatte damit Erfolg. Sie kamen nämlich gegen Eintracht-Keeper Klockmann gut zum Zuge und sprangen damit für die "Alten" ein, die aus dem Rückraum oft wirksam geblockt wurden. Nach einem Gastgeber-Sieg sah es trotzdem, zumindest in der 1. Halbzeit, lange nicht aus (1:5/7.). Erst in der 25. Minute hatte Potsdam diesen Vorsprung aufgeholt und ging erstmals selbst in Führung (11:10).

Mit einem Zwischenspurt kurz vor und nach der Pause (16:11/32.) schien der VfL die Partie endgültig gedreht zu haben, aber die Gäste kamen vor allem dank ihrer Rückraumachse Roth-Struck-Nartey wieder heran (20:21/43.) und hielten sich bis zum 26:27 (55.) im Rennen. Im Schlussspurt sicherte der Gastgeber aber, vor allem durch den sehr starken Lasse Kohnagel, den verdienten Erfolg.