Vorschau auf die Saison 2011/12 - Die stärkste zweite Liga der Welt - Handball - Handball-M Zweite Liga - Artikel - Handballwoche
Vorschau auf die Saison 2011/12

Die stärkste zweite Liga der Welt

Neue Saison, neue Liga: Die Weichen wurden bereits vor Jahren gestellt und nun geht die  eingleisige zweite Liga an den Start. Doch diese neue Staffel spaltet Handball-Deutschland. Von den Machern wird sie als notwendiger Schritt in Richtung Professionalität geprießen, von den Projektgegnern als Rückschlag  für die Nachwuchsförderung und das Ende der „Kleinen“ verschrieen. Wo die endgültige Wahrheit liegt, wird sich zeigen. Sicher ist aber,  dass die „stärkste Liga der Welt“ einen würdigen  Unterbau erhält.

Die 20 besten Teams aus Nord und Süd tummeln sich nun in einer Liga. Darunter ist mit dem DHfK Leipzig nur ein echter Aufsteiger. Nach der Saison werden drei Teams ins Oberhaus aufsteigen und  vier Mannschaften werden in die Drittklassigkeit abtauchen. Eine Relegation wird es weder um den Auftsieg noch gegen den Abstieg geben.  Soweit die Fakten.

Bleiben die offenen Fragen: Natürlich die nach dem Meisterschafts-Favoriten. Ganz oben auf dem Zettel steht der Traditionverein GWD Minden. Der weist in Person von Trainer Ulf Schefvert diese alleinige Bürde aber von sich. „Ich glaube, dass es in dieser Serie mehrere Favoriten geben wird, etwa die Erstliga-Absteiger ASV Hamm-Westfalen  und die TSG Friesenheim,“ so der Coach der Ostwestfalen. Die  Absteiger  werden sicherlich ein Wörtchen mitsprechen. Aber nicht nur den Teams mit jüngerer Erstliga-Geschichte wird der Sprung nach oben zugetraut. Bittenfeld, Bietigheim und Emsdetten sind auch  im  Lostopf. TVE-Trainer Patrick Liljestrand gibt auch gerne zu:   „Der Traum Bundesliga lebt in Emsdetten sicher weiter.“

Eine weitere Frage ist, welche Rolle die Systeme spielen werden. „Man sagt allgemein, im Norden werde mehr taktisch diszipliniert gespielt, im Süden überwiege oft das individuelle Spiel. Ich kenne beide Ligen ganz gut. Diese Vergleiche werden sicherlich spannend werden“, weiß Hamms Spielertrainer Maik Machulla. Erschwerend kommt hinzu, dass gut die Hälfte  der Teams „Unbekannte“ sind. „Wir kennen die Hallen im Norden nicht, die Spielweise der Mannschaften höchstens vom Video her“, gesteht Korschenbroichs Trainer Jörn Ilper.


Entscheidend wird sicherlich sein, wie die Teams nicht nur die Reisekosten, sondern auch die Reisestrapazen wegstecken können. Und im Bezug auf die Frage nach dem fehlenden Platz für deutsche Nachwuchskräfte machte Nordhorns Übungsleiter Heiner Bültmann eine interessante Beobachtung: „Viele haben ja befürchtet, die Vereine würden mit günstigen ausländischen Profis aufrüsten und die jungen deutschen Spieler würden es noch schwerer haben, Spielanteile zu bekommen. Aber das wird in der Praxis derzeit nicht bestätigt.“
Bültmann beobachtet  eher den gegenteiligen Trend, dass die Clubs im Zuge der Wirtschaftlichkeit vermehrt auf den eigenen Nachwuchs setzen.

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