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Dritte VfL-Heimniederlage

Die Taschen für den "Malle-Betriebsausflug" hatten beide Teams schon gepackt, doch zuvor boten sie einen unterhaltsamen Saison-Kehraus. Doch bevor es dazu kam, "gab es in der Pause ein paar klare Worte in der Kabine", berichtete VfL-Rechtsaußen Alexander Jäde, der ebenso wie Alexander Stange, Sören Schäfer (alle VfL II) und Tobias Skerka (Karriereende) von "Miss Schleswig-Holstein", Vanessa Reder, vor Spielbeginn verabschiedet worden war.

Fürs Auge bot in Halbzeit eins indes nur Hamm etwas - mit einem treffsicheren Dänen Olsen und einer guten Abwehr. "Da hat die Einstellung gefehlt", monierte Jäde. Erst nach der Pause kam die "Torfabrik" Schult und Tretow, die mit zusammen 429 Treffern fast die Hälfte aller Schwartauer Saison-Tore erzielten, auf Betriebstemperatur.

Der VfL drehte das Spiel, führte zwar 32:30 (54.), verlor die letzten sechs Minuten aber 3:7. Als Jahn als siebter Feldspieler zehn Sekunden vor Schluss einen Ball nicht fing, und Keeper Friedrich ins verwaiste Tor traf, war die dritte Heimniederlage besiegelt.

Mit 1042 Treffern ist der VfL das mit Abstand torhungrigste Team, mit 1030 Gegentreffern aber auch die Schießbude der Liga. Trainer Knorr: "Da müssen wir fürs nächste Jahr den Hebel ansetzen, wenn wir Platz sechs verteidigen wollen." Helfen soll Torwart-Neuzugang Ariel Panzer. Hamm