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Edewecht verpasst Sensation

Fast-Sensation: Der VfL Edewecht brachte Tabellenführer ASV Hamm an den Rand einer Niederlage. Erst die individuelle Stärke der Hammer sorgte in den Schlussminuten für den Sieg des haushohen Favoriten, dem erstmals in der 46. Minute der Ausgleich zum 20:20 gelang. Edewecht hatte die Gäste vor rund 700 Besuchern in der Breeweghalle mit schnellen Kombination und beherztem Abschluss überrascht. Hamm hingegen spielte nervös und gehemmt. Maris Versakovs zog beim VfL gekonnt die Fäden. Vor allem Sebastian Redeker und Jörn Wolterink profitierten von vielen guten Anspielen des Letten und zeigten sich treffsicher. Die Halbzeitführung von 14:10 war vollkommen verdient. Doch die Spieler aus Hamm kamen mit großer Entschlossenheit aus der Kabine zurück: Rasmus Söby, Dirk Hartmann und Dainius Skarbalius brachten die Gäste schnell heran. Edewecht hielt jedoch lange dagegen, verpasste am Ende aber die ganz große Sensation. Arek Blacha war entsprechend der Ärger über die ausgelassene Chance anzumerken. Er sei mächtig enttäuscht, so der VfL-Coach. Doch sein Team hatte im ersten Heimspiel unter seiner Regie gezeigt, dass es sich auf einem guten Weg befindet. Hamm