Hannover verliert Niedersachsen-Derby gegen Nordhorn-Lingen - "Ein Spiel mit vielen Fehlern" - Handball - Handball-M Zweite Liga - Artikel - Handballwoche
Hannover verliert Niedersachsen-Derby gegen Nordhorn-Lingen

"Ein Spiel mit vielen Fehlern"

"Es wäre für uns mehr drin gewesen, aber wir konnten nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen und hatten diesmal einen Hänger. Der Unterschied zum Gegner resultierte letztendlich aus der bei uns schlechteren Quote bei den einfachen Bällen", resümierte Hannovers Trainer Alfred Thienel, der nach dem 26:29 (11:14) gegen die HSG Nordhorn-Lingen von einem "Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten" sprach.

Die Hausherren aus der niedersächsischen Landeshauptstadt verschliefen den Start völlig und lagen schnell mit 0:6 im Hintertreffen. Erst in der 10. Minute gelang durch den Ex-Nordhorner Bastian Riedel der erste Treffer für Hannover. In der Folgezeit kam der HSV besser ins Spiel, verkürzte den Rückstand. Der erste Ausgleich fiel dennoch erst in der 45. Minute (22:22).

Auszeit bringt keine Wende mehr

Zwischen der 47. und 53. Spielminute schlug dann das Pendel aber zu Gunsten des Erstliga-Absteigers HSG Nordhorn-Lingen aus. Trotz vierminütiger Überzahl, zunächst bekam Toon Leenders eine Zeitstrafe, danach musste Stephan Wilmsen auf die Bank, blieb der HSV ohne Treffer. Stattdessen zogen die Grafschafter von 24:24 auf 24:28 davon.

"Das war der Knackpunkt", erkannte auch HSV-Coach Alfred Thienel, dessen Auszeit am Ende auch keine Wende mehr brachte. Da zudem Eryk Kaluzinski stark Grippe geschwächt war, fehlte Hannover der Druck aus dem linken Rückraum. "Ich bin froh über den Sieg, aber es war eine schwierige Aufgabe", atmete hingegen Nordhorns Trainer Heiner Bültmann auf, der sich vor allem über die neun Treffer von Michael Jahns freute. Der Rückraum-Mann war kaum zu stoppen.