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"Einen Großen geärgert"

Im letzten Heimspiel hat Aufsteiger Potsdam noch einmal "einen Großen der Liga geärgert", so VfL-Trainer Peter Melzer. Gegen den Tabellenzweiten verlor Potsdam zwar knapp, aber die einheimischen Fans waren trotzdem zufrieden. Ihr Team ging gegen die physisch starke, schnell und druckvoll operierende Multikulti-Truppe aus dem Emsland nicht nur nicht unter, sondern hielt die Partie lange offen. Zwar geriet der VfL nach der Pause durch einen TVE-Zwischenspurt mit sechs Treffern in Rückstand und schien besiegt, kämpfte sich aber beherzt wieder heran (30:30/50., 32:33/56.). Die Gäste mit dem sicheren Relegationsplatz zum Erstliga-Aufstieg waren durchaus beeindruckt. Beispielsweise von dem auf Kreisläufer Alexander Urban zugeschnittenen Offensivspiel des VfL: Der 30-Jährige erzielte allein bis zur Pause vier Tore und holte ebenso viele Strafwürfe heraus. Letztere waren dem erneut besten VfL-Schützen Enrico Bolduan (9/4) willkommen. Er verwandelte seine Siebenmeter - mit einer Ausnahme - abgezockt gegen den starken Nils Babin im TVE-Tor. Unter dem Strich erwies sich Emsdetten als verdienter Sieger. Hamm