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Einseitige Angelegenheit

Vor dem Spieltag galt das Duell zwischen Eintracht Hildesheim und dem HC Empor Rostock vom Papier als das vermeintliche Spitzenspiel des Spieltages. So kann man sich täuschen. Am Ende war es eine ziemlich einseitige Angelegenheit für die dominant auftretenden Hausherren, die nur vier Tage nach dem Sieg gegen Spitzenreiter Minden die nächste Duftmarke setzten und die enttäuschend auftretenden Rostocker mit einer vorne wie hinten überragenden Vorstellung regelrecht abfertigten.

Den Gästen half es auch relativ wenig, dass sie Bestbesetzung aufbieten konnten. In der zweiten Halbzeit dezimierte sich Empor noch selbst. Alexander Ladig sah in der 39. Minute die Rote Karte nach einer Attacke gegen Milan Weißbach, Miroslaw Gudz durfte in der 57. Minute nach dritter Zeitstrafe vorzeitig zum Duschen. Die Hildesheimer Sparkassen-Arena bleibt somit weiterhin eine uneinnehmbare Festung. Neun Siege in neun Spielen sind eine durchaus beeindruckende Visitenkarte und werden auch den kommenden Gegnern Angst einflößen. Die Geschichte der Partie ist relativ zügig erzählt. Lediglich bis zum 3:2 nach sieben Minuten blieben die Nordlichter auf Schlagdistanz. Danach ging es rasend schnell und die Eintracht setzte sich in atemberaubenden Tempo ab: 12:5 nach 20 Minuten, 19:10 zur Pause, 21:11 nach 36, 25:12 nach 47 und 29:14 nach 53 Minuten.