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Empor Rostock düpiert mutlose Altenholzer

Empor-Trainer Gunter Funk war überrascht, wie deutlich sein Team den TSV Altenholz in die Schranken wies. "Das war nicht zu erwarten, denn Altenholz hat so hoch auswärts in dieser Saison noch nicht verloren." Dass die Rostocker gegen den TSV das bessere Ende für sich hatten, lag vor allem an der soliden Empor-Abwehr. "Wir haben es endlich mal geschafft, eine Abwehr zu bauen, die ihren Namen verdient hat", analysierte Funk treffend.

Besonders entfesselt schien Rechtsaußen René Gruszka. Der 20-jährige Junioren-Nationalspieler lief einen Konter nach dem anderen und schloss sie konsequent ab. Der HCE führte nach acht Minuten mit 6:2. Die Gastgeber trafen auch in Unterzahl, waren um schnelles Konterspiel bemüht und schlossen in der ersten Halbzeit fünf Gegenstöße erfolgreich ab. Daran konnten auch Gerschs drei Treffer in Folge nichts ändern, die sein Team auf 9:14 (24.) heran brachten. Nach dem Seitenwechsel ließ sich Rostock nicht mehr aus dem Rhythmus bringen. Der TSV ergab sich seinem Schicksal, was Trainer Torge Greve auf die Palme brachte: "Das war mutlos, saft- und kraftlos. Die Art und Weise der Niederlage nervt mich."