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Erneut schwache Defensive

Der WHV präsentierte sich vor 1700 Zuschauern gegenüber dem letzten Heimspiel gegen Potsdam mit einer ganz anderen Körpersprache. So kamen sie auch zu 31 Treffern, die unter normalen Umständen zu einem Heimsieg reichen. Aber da liegt die Crux: Zum 14. Mal kassierte der WHV in dieser Saison 30 Gegentore und mehr. So erklärt sich auch die 16. Saisonniederlage. Die höhere Durchschlagskraft im Rückraum der Gäste und die Leistungssteigerung von Torwart Hreidar Gudmundson waren ausschlaggebend für den Sieg der Gäste. Der WHV begann konzentriert und ging über weite Strecken der ersten Halbzeit stets in Führung, schafften es jedoch nicht, sich abzusetzten. Nach dem Seitenwechsel versuchte die WHV-Abwehr die Gästeshooter noch weiter vom Tor fernzuhalten. Das gelang allerdings nur in der Anfangsphase. Da führte der Gastgeber auch noch mit 24:22. Zwei Holztreffer und drei Paraden von Gudmundsson bei jeweiligen Torerfolgen der Gäste ließ das Spiel kippen. Diese Führung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen, sondern bauten sie auch noch vorentscheidend aus. Hamm