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Essen bestimmt das Geschehen

Beide Mannschaften konnten nicht in Bestbesetzung antreten. Den Ausfall von Todosijevic und Thormann sowie später auch Gorniak steckten die Rostocker offenbar schlechter weg als die Essener das verletzungsbedingte Fehlen von Schütte und Laout sowie des gesperrten Pöter. Der Tusem bestimmte das Geschehen - von der ersten bis zur letzten Minute.

Zunächst war es besonders Simon Ciupinski, der die offensive Rostocker Deckung in Schwierigkeiten brachte. Zudem waren die Außen - Richard Wöss auf rechts, Felix Handschke auf links - sofort auf Betriebstemperatur. Nach sechs Minuten hieß es 4:0. Das Rostocker Spiel wirkte statisch, aus dem Rückraum kamen keine Impulse. Als Gorniak verletzt ausfiel, machte Empor-Trainer Gunter Funk aus der Not eine Tugend und zog Rico Göde in den Rückraum. Der 2,07 Meter große Kreisläufer sorgte mit einigen guten Einzelaktionen dafür, dass die Niederlage nicht früh ausuferte. Für einen Punkt, geschweige denn einen Sieg, kamen die Rostocker aber nie in Frage.