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Füchse stürzen Spitzenreiter

Immer wieder blickte Schwartaus Coach Thomas Knorr ungläubig auf die Anzeigetafel: Was er sah, wollte ihm überhaupt nicht gefallen: Obwohl er schon früh seine Auszeit genommen hatte (7:5/11.), fand seine Truppe nicht ins Spiel und fiel noch vor der Pause weit zurück (18:11 für die Gastgeber/28.). Bis zum 23:21 schien der Tabellenführer aus Lübeck noch einigermaßen auf Kurs, aber das war nicht mehr als ein täuschendes Aufflackern.

"Heute war ein Tag, an dem auch gar nichts laufen wollte für uns", sagte der einstige Nationalspieler mit bitterer Miene. Auch der Berliner Trainer Alexander Haase wollte nicht glauben, was sich vor seiner Nase auf dem Parkett abspielte: Ohne Stammtorhüter Patrick Ziebert, ohne seine stärksten Feldspieler Fabian Böhm, Johannes Sellin und Colja Löffler (alle in Wetzlar bei der "Ersten") kämpfte seine Mannschaft, durch die "Oldtimer" Stefan Matz, Jens Deffke, Christian Schücke und Alexander Scholl ergänzt, mit hoher Disziplin und viel Courage um jeden Zentimeter.