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Greve wechselt sich ein

Er wollte es eigentlich nicht mehr tun, doch als seine Mannschaft ihn mehr als Spieler, denn als Trainer brauchte, wechselte sich Altenholz-Trainer Torge Greve nach der Pause selbst ein. Das war der Schlüssel zum Erfolg, denn er brachte Struktur in das Spiel seiner Mannschaft, zog im Angriff die Fäden und ruhte sich beim Angriff der Gäste auf der Bank aus. Vor allem Christian Schwarz profitierte von seinem Coach, warf er doch alle seine fünf Tore in Durchgang zwei dieses äußerst fehlerbehafteten Spiels.

Zu deren Beginn lag der Gastgeber noch mit 13:11 vorn, schaffte es in der offensive 4-2-Abwehr (gegen Moritz Weltgen und Tom Wetzel) immer wieder, die gegnerischen Rückraumschützen in deren Aktionen zu stören oder gar fest zu machen. In einer doppelten TSV-Unterzahl drehten die Hausherren das 8:9 zu einer 11:10-Führung, die sie bis zur Pause auf zwei Tore ausbauten. Dann zeigte Torge Greve, was seine Mannschaft zuvor offenbar nicht verstand: Schnell den Ball weiterspielen, ohne sich festmachen zu lassen. In der Abwehr wurde jetzt Beton angemischt, so verhalf man Robert Wetzel im Tor zu insgesamt 24 Paraden.

So glich Altenholz zunächst aus (14:14 /36. und 15:15/39.) und sorgte dann mit einem 5:2-Lauf für die Vorentscheidung (17:22 /52.). Dabei profitierten die Schleswig-Holsteiner von der Ideenlosigkeit eines personell arg gebeutelten Gastgebers, für den das "Projekt Platz 10" nun arg gefährdet ist.

KOMMENTARE

Marco, 06.01.15, 10:45 Uhr
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