Große Erleichterung in Schwartau - Handball - Handball-M Zweite Liga - Artikel - Handballwoche
 

Große Erleichterung in Schwartau

Keine Jubelstürme, kein Tanzkreis. Beim VfL herrschte nach dem zehnten Saisonsieg stattdessen Erleichterung. "Es war ein hartes Stück Arbeit, sicher nicht schön anzusehen", gestand Martin Zeschke. Umso schöner der Blick auf die Tabelle: Die Schwartauer sind mit Spitzenreiter Minden wieder auf Augenhöhe.

"Das war eine schwierige Geburt", atmete auch Trainer Thomas Knorr auf, "zum Glück haben wir die Kurve gekriegt." Die 1859 Zuschauer trauten zunächst ihren Augen kaum. Nicht etwa die Hausherren, sondern die "Youngsters" dominierten. Und das mit einer achtköpfigen Rumpftruppe. Schwartau spielte gehemmt, unkonzentriert. Magdeburg dagegen frisch und frech. Stark: Der Kroate Leskovec (spielte wie auch Brandt tags zuvor noch beim Drittligisten Köthen), auch Keeper Schulz überzeugte. Der SCM zog so auf 11:6 (21.) weg. Hätte auf VfL-Seite Keeper Mahnke (22 Paraden und zweiv gehaltene Siebenmeter) nicht so einen exzellenten Tag erwischt, hätte es noch ärger ausgesehen.

"Panisch war ich da nicht, skeptisch aber schon", gestand Knorr, "aber wir haben uns dann besser bewegt, die Angriffe länger ausgespielt." Schwartau setzte nun auf Kampf statt Krampf, packte hinten besser zu, löste vorn die angezogene Handbremse. Fünf Treffer in Folge - der VfL war beim 11:11 (30.) wieder im Spiel. Nach einem "Dreier" von Torjäger Schult zog der VfL vorentscheidend auf 18:14 (43.) davon. Die "Youngsters " kämpften sich dank des drangvollen Salzer zwar nochmals auf 20:23 (55.) heran, doch mehr war nicht drin.

KOMMENTARE

Sherry, 13.01.15, 09:57 Uhr
Hi Daniel, ich meine auf irgendeiner US Seite gseeeln zu haben das das Biest (der mehr »
Brynell, 06.01.15, 07:48 Uhr
Wow! Great to find a post knckiong my socks off! mehr »
Alle Kommentare lesen (3)
Was meinen Sie? Schreiben Sie Ihre Meinung.
  • E-Mail-Adresse und Namen
    merken
  • (*Pflichtfelder; E-Mail-Adresse
    wird nicht veröffentlicht)
  • Kommentar absenden