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Nordhorn nach Niederlage in Rostock nur noch im Mittelfeld

Gruszka wirft HCE aus der Krise

Mit dem Sieg gegen die HSG Nordhorn-Lingen hat der HC Empor Rostock seine kleine Krise beendet.

Die 28. Minute: Verjans attackiert Todosijevic mit einem Hüftcheck - die schwachen Schiris zeigen dem unschuldigen Leenders Rot. Wenig später schubst Verjans den zum Torwurf hochsteigenden Sanftleben - und fliegt ebenfalls vom Feld. "Zwei völlig unberechtigte Rote Karten", ereiferte sich Nordhorns Co-Trainer Heiner Bültmann, der danach kaum noch personelle Alternativen hatte.

Die Gäste boten vor der Pause im Angriff eine blutleere Vorstellung. Zudem besaßen die Hausherren mit Schröder einen starken Schlussmann, der noch einen Tick besser war als sein Gegenüber Buhrmester. Empor zog auf 22:17 (49.) davon, geriet aber in der Schlussphase noch einmal in Bedrängnis, da der überragende Machulla kaum zu stoppen war.

"Das hat mir Schweißperlen auf die Stirn getrieben", gestand HCE-Coach Lars Rabenhorst. Dass die Rostocker ihre Minikrise mit drei Niederlagen in Folge beenden konnten, verdanken sie in erster Linie Rechtsaußen Gruszka, der für seine elf Tore lediglich ein Dutzend Versuche benötigte.