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Gylfason behält die Übersicht

Die Gäste schafften es, GWD-Star Dalibor Doder mit einer wirkungsvollen 5:1-Deckung matt zu setzen. Da GWD auf Nachwuchs-Hoffnung Christoph Steinert verzichten musste (Bruch der Wurfhand), war Marian Hunady im rechten Rückraum gefordert und löste seine Aufgabe, unterstützt von Evars Klesniks, ordentlich.

Nachdem GWD das Spiel ohne zu glänzen mehr oder weniger kontrollierte, drohte die Partie Mitte der zweiten Hälfte zu kippen. Zunächst musste René Bach Madsen das Spielfeld mit einer Augenverletzung verlassen. Die kampfstarken Wilhelmshavener nutzten danach eine Strafzeiten-Flut gegen GWD zum Ausgleich (24:24) und zur ersten und einzigen Führung (24:25). Doch die wütenden Mindener hielten dagegen. Der kleinste war dabei der größte: Rechtsaußen Gylfi Gylfason übernahm, als GWD in zwei und gar dreifacher Unterzahl agieren musste, Verantwortung und traf gegen seinen Ex-Club sogar aus dem Rückraum. Der Isländer und die bissige Abwehr waren Garanten dafür, dass GWD seine Weiße Heimweste verteidigte.