Zweite Liga Nord: Nordhorn-Lingen stoppt Schwartaus Euphorie - Hamm, Ahlen und Emsdetten marschieren weiter - Handball - Handball-M Zweite Liga - Artikel - Handballwoche
Zweite Liga Nord: Nordhorn-Lingen stoppt Schwartaus Euphorie

Hamm, Ahlen und Emsdetten marschieren weiter

Ohne groß zu glänzen hat das Spitzentrio der Zweiten Liga Nord seine Position behauptet. Der ASV Hamm besiegte Schlusslicht SV Anhalt Bernburg mit 28:21 (12:10). Die Ahlener SG siegte 27:26 (14:11) bei der zweiten Mannschaft des SC Magdeburg und ist dadurch Zweiter vor dem TV Emsdetten. Der TVE kletterte durch das 29:26 (13:12) gegen Eintracht Hildesheim auf Rang drei, drei Punkte hinter dem Tabellenführer und einen Minuspunkt vor Ahlen, das aber ein Spiel mehr hat.

Beim VfL Bad Schwartau ist die große Euphorie nach dem Pokalcoup gegen Lemgo und fünf Zweitliga-Siegen in Folge verflogen: Mit dem 33:38 (18:17( bei der HSG Nordhorn-Lingen kassierte der VfL die zweite Punktspiel-Niederlage in Folge und hat damit erst einmal den Anschluss nach oben verloren. Auch für die HSG Varel war das 27:27 (13:11) beim VfL Edewecht zu wenig, um wieder Hoffnungen auf einen Spitzenplatz hegen zu können. Sieber ist der HC Empor Rostock nach dem 32:26 (16:13) gegen den Dessau-Roßlauer HV.

Der SV Post Schwerin hatte das Verfolgerduell zum Auftakt des 11.Spieltags gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Dirk Beuchler brachte  dem bisher so starken Neuling 1. VfL Potsdam beim 35:30 (20:18) die zweite Niederlage in Folge bei. Der HSV Hannover schaffte mit dem 31:29 (15:13) beim TSV Altenholz den Anschluss ans Mittelfeld.

Die Kieler Vorstädter hingegen sind  nach der bereits achten Niederlage der Saison Vorletzter. Allerdings war die Partie stets hart umkämpft erst drei Minuten vor dem Ende konnte sich Hannover erstmals auf vier Tore vorentscheidend absetzen. Claus Karpstein (8) und Eryk Kaluzynski (6) waren erfolgreichste Werfer des HSV, die Altenholzer Thomas Schibschid und Moritz Weltgen konnte mit je sieben Treffern die erneute Pleite nicht verhindern.

Mit 16 Toren für den SV Post war Ingo Heinze in Potsdam der überragende Akteur. Trotzdem hielt der Aufsteiger bis zum 17:17 (26.) die Begegnung völlig ausgeglichen und hatte bis zum 20:22 (38.) durchaus noch Chancen. Über 27:20 (46.) und 30:22 (28.) zog Schwerin dann entscheidend davon.