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ASV stürmt mit Sieg gegen Nordhorn an die Spitze

Hamm behält die Nerven

Es war der erwartete Spitzenkampf, der sich in der Hammer Maxipark-Arena abspielte. Ein Spiel auf Biegen und Brechen, in dem Gastgeber ASV Hamm Erstliga-Zwangsabsteiger HSG Nordhorn-Lingen mit dem 28:25 (14:16)-Erfolg an der Tabellenspitze ablöste. "Das war ein echtes Topspiel mit guten und schlechten Phasen auf beiden Seiten", lobte ASV-Trainer Kay Rothenpieler, während Nordhorns Coach Heiner Bültmann schon etwas enttäuscht feststellte, dass "wir hierher gekommen sind, um zu gewinnen. Aber wir haben eine tolle Moral gezeigt und mehrfach Rückstände aufgeholt."

Zunächst einmal war es allerdings der Europacup-Finalist der vergangenen Saison, der die Akzente setzte. Nach einer ausgeglichenen Startphase, in der beide Teams enorm selbstbewusst auftraten, lag die HSG bis zum 4:5 (6.) stets vorn, und auch nach einem ASV-Zwischenhoch (13:11/20.) hatten die Gäste die bessere Antwort und gingen ihrerseits auf 14:16 zur Pause in Front.

Doch nach dem Wechsel - Rothenpieler hatte mittlerweile bis auf Linksaußen Andreas Simon sein komplettes Personal auf der Platte ausgetauscht - kam die große Zeit des Titelfavoriten. Bis zur 49. Minute zog das Team, gestützt auf einen starken Torsten Friedrich im Tor, vorentscheidend auf 24:20 an den Gästen vorbei, und auch, als es in der Schlussphase noch einmal eng wurde (24:23/54.), behielt der ASV die Nerven. Hamm