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Hannover zeigt Charakter

"Nach einer schweren Woche mit der wirtschaftlichen Hiobsbotschaft hat die Mannschaft Charakter gezeigt und ein schon verloren geglaubtes Spiel mit einer enormen Leistungssteigerung noch gedreht. Das verdient Respekt und Anerkennung", lobte Hannovers Trainer Alfred Thienel. Der HSV kam schwer in die Partie, agierte mit der Brechstange und ließ zu viele Chancen ungenutzt. Dazu funktionierte die 5:1-Deckung gegen Jan Schult, der im ersten Abschnitt nach Belieben traf, nicht. In der zweiten Halbzeit stellten die Hausherren auf eine 6:0-Formation um. Fortan lief es besser, der Pausenrückstand von sechs Toren wurde kontinuierlich aufgeholt. Henrik Müller avancierte im Tor zum souveränen Rückhalt, Johannes Krause überzeugte als ruhiger und disziplinierter Regisseur und gab das Tempo vor, dazu erwiesen sich Claus Karpstein und Eryk Kaluzinski aus dem Rückraum als treffsicher. In der 45. Minute glich Hannover erstmals zum 23:23 aus, beim 27:26 (52.) gelang die erste Führung. Als Schwartaus Peter Kasza einen Siebenmeter verwarf und Kaluzinski und Hornke in Unterzahl zwei weitere Tore zum 29:26 (54.) folgen ließen, war die Partie endgültig gedreht. Hamm