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Harter Arbeitssieg für Essen

Ein hartes Stück Arbeit mussten die Essener gegen das Schlusslicht aus Sachsen-Anhalt bewältigen. Vor gut 1.400 Zuschauern im Sportpark am Hallo ergab sich Aschersleben keineswegs in sein vorgezeichnetes Schicksal, dem Gang in die dritte Liga.

Die Gäste um ihren besten Torschützen Gorden Müller führten in der Anfangsphase, ließen sich auch von einem zwischenzeitlichen 3:6-Rückstand (12.) nicht umwerfen und gingen nicht einmal unverdient mit einer 14:12-Führung in Pause. "Ich habe meinen Spieler in der Halbzeit gesagt, dass es keinen Grund gebe, in Panik zu verfallen. Es blieb ja noch genug Zeit, die beiden Tore aufzuholen", so Essens Trainer Maik Handschke nach dem Abpfiff. So legte der Tusem nach dem Seitenwechsel seine Zurückhaltung in der Abwehr ab und agierte auch im Angriff deutlich konsequenter und zielorientierter. Angeführt von den beiden Toptorschützen Felix Handschke und Pavel Prokopec erspielten sich die Gastgeber einen Sechs-Tore-Vorsprung (22:16/42.) und ließen sich danach auch nicht mehr in Bedrängnis bringen.