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Herold vernagelt das Tor

Vor 953 begeisterten Zuschauern besiegten die Rostocker Tabellenführer ASV Hamm mit 32:30 (12:15) und stellten dabei erneut ihre Heimstärke unter Beweis. "Das war eine tolle Leistung nach einer durchwachsenen Woche mit vielen Verletzungen", zeigte sich selbst HCE-Coach Lars Rabenhorst überrascht. "Wir haben uns zu viele einfache Fehler geleistet", konstatierte dagegen ein enttäuschter ASV-Trainer Kai Rothenpieler. Die Rostocker agierten mit sieben Feldspielern. Lediglich Sasa Todosijevic und Miroslaw Gudz wechselten zwischen Angriff und Abwehr. Dagegen stand ein Tabellenführer, der wegen seiner starken Bank die Möglichkeit hatte, munter durchzuwechseln. Diesen Vorteilen der Gäste setzten die Einheimischen immensen Willen und zwei Torhüter entgegen, deren Leistung das Prädikat sensationell verdiente. Zunächst kam Oliver Schröder auf eine fast fünfzigprozentige Erfolgsquote, in der Schlussphase vernagelte Simon Herold das Tor. Dabei war zur Pause keineswegs von einem HCE-Sieg auszugehen. Nach der 10:7-Führung der Hausherren (20.) stabilisierte der Gast seine 6:0-Deckung. Das Ergebnis war eine 15:12-Pausenführung des ASV. Doch beim 17:17 (38.) war Empor wieder dran - und es blieb spannend. Erst als Todosijevic 20 Sekunden vor dem Abpfiff seinen dritten Siebenmeter zum 32:30 verwandelte, war der Sieg unter Dach und Fach. Hamm