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Wir haben keinen Druck

Hildesheim: Das Team von Gerald Oberbeck hat die erste Liga im Blick

Seit gut drei Wochen bereitet sich Eintracht Hildesheim intensiv auf die zweite Saisonhälfte vor. Vier Testspiele gegen die Erstligisten Nettelstedt, Lemgo, Eisenach und Minden hat das Team von Trainer Gerald Oberbeck absolviert. Mit großem Erfolg. Drei Siege und eine Niederlage sprangen dabei heraus. Oberbeck möchte die guten Ergebnisse in der Vorbereitung aber nicht überbewerten.

"Alle Teams haben sehr viel ausprobiert. Außerdem fehlt in Testspielen oft auch die körperliche Aggressivität. Daher haben die nackten Zahlen wenig Aussagekraft", sagt der Eintracht-Trainer, der dennoch zuversichtlich auf das Handballjahr 2014 blickt. "Wir haben eine gute Hinrunde gespielt. In dieser Saison passt es innerhalb der Mannschaft viel besser. Die Mischung aus Jung und Alt harmoniert gut zusammen. Das spiegelt sich in der Tabelle wieder", sagt Oberbeck. Eintracht Hildesheim belegt aktuell Platz fünf. Der Rückstand zu den Aufstiegsrängen beträgt nur zwei Punkte. Das Wort Aufstieg nimmt in Hildesheim aber keiner in den Mund.


Im Aufstiegsrennen

"Wir wollen unsere gute Form aus dem vergangenen Jahr weiter bestätigen. Die Liga ist sehr ausgeglichen. Nur Erlangen ist der Konkurrenz etwas enteilt. Ansonsten gibt es viele Teams, die sich Hoffnung auf die Plätze zwei und drei machen. Wir haben aber keinen Druck", sagt Oberbeck, der den Kader etwas reduziert hat. Linksaußen Jürgen Steinscherer, der nur sehr wenig Spielanteile hatte, wechselte im Januar zu Drittligist Aschersleben.

Vertragsgespräche werden für die Verantwortlichen der Eintracht auch in den kommenden Wochen anstehen. Die Arbeitsverhältnisse mit den Spielern Michael Qvist, Milan Weißbach, Damien Kabengele und Michael Hoffmann sind bis zum Juni befristet. "Wir sprechen mit den Spielern und werden ihnen unserer Vorstellungen mitteilen. Und dann wird man sehen." Hört sich recht entspannt an. Das umschreibt sehr gut die aktuelle positive Situation in Handball-Hildesheim. Nach der turbulenten Saison 2012/2013 ist wieder Ruhe in die Sparkassen-Arena eingekehrt.