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75 Prozent-Philosophie

Hildesheim: Eintracht-Boss Gerald Oberbeck setzt auf Ausbildung vor Ort

Auch in Hildesheim neigt sich die Saison dem Ende entgegen. Mit der Nachbetrachtung werden sich die Verantwortlichen nur kurz aufhalten. Einer guten Hinrunde folgte eine durchwachsene Rückrunde. Mit dem Abstieg hatte die Eintracht nie etwas zu tun. Saisonziel erfüllt - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Einen einstelligen Tabellenplatz wird Hildesheim nicht mehr erreichen. Wie geht’s weiter?

Eintracht-Boss Gerald Oberbeck setzt auf die Jugend. Drei Leistungsträger verlassen den Club. Torwart Dennis Klockmann zieht es nach Bad Schwartau, Abwehrspezialist Milan Weißbach zum TV Großwallstadt und Michael Qvist nach Leipzig. Damien Kabengele kehrt nach Frankreich zurück und Michael Hoffmann beendet seine Karriere. Die Zukunft von Linkshänder Dinos Chantziaras ist noch offen. Von den drei Neuzugängen soll der Rostocker Robert Wetzel Klockmann ersetzen. Für den rechten Rückraum wurde Matthias Struck aus Essen verpflichtet und der Rostocker Lukas Gamrat gibt den Allrounder. Damit sind die Transferaktivitäten abgeschlossen. "Wenn wir noch einen interessanten Perspektivspieler finden, könnte sich noch etwas tun. Sonst nicht", sagt Oberbeck.

Zudem wird Maurice Herbold in der Vorbereitung wieder dazustoßen. "Nach seinem zweiten Kreuzbandriss ist er auch ein Neuzugang. Er ist ein großes Talent und jetzt hoffen wir, dass er verletzungsfrei bleibt", sagt Oberbeck über den 22-Jährigen aus dem linken Rückraum. Darüber hinaus vertraut er dem eigenen Nachwuchs. Kreisläufer Tim Zechel (17) rückt ebenso in den Bundesligakader, wie Torwart Tom Landgraf (18) und Rückraumspieler Lutz Heiny (bekommt ein Doppelspielrecht bei Drittligist Großburgwedel). Damit setzt die Eintracht ihren eingeschlagenen Weg fort.

Mit Kreisläufer Frederic Stüber (19) und Linkshänder Maurice Lungela (20) haben sich zwei Eigengewächse in der aktuellen Saison hervorragend entwickelt und Torwart Pascal Kinzel (21) hat sein Können angedeutet. Tim Gerstmann (19), meist auf Linksaußen im Einsatz, muss noch an Konstanz gewinnen. Alle Youngster wollen natürlich in die Fußstapfen von Mittelmann Robin John oder Linksaußen Lothar von Hermanni treten. Beide sind zwar erst 22 Jahre, aber mittlerweile zu festen Größen in der zweiten Liga gereift und der Hoffnungsschimmer für eine bessere Zukunft.


In die Zukunft investiert

Die steht im Zeichen von Ausbildung vor Ort. "Wir wollen mittelfristig 75 Prozent des Kader mit Spielern aus unserem Handball-Internat besetzen", so die Philosophie des Gerald Oberbeck. Stecken da wirtschaftliche Zwänge dahinter? "Teils, teils. Ganz klar, Spieler aus anderen Clubs, die für uns interessant wären, haben ihre finanziellen Ansprüche. Wir haben aber vor einigen Jahren unser Internat aufgebaut und wir wollen jetzt auch die Früchte dieser Ausbildungsarbeit ernten", sagt Oberbeck, der den Youngsters Vertrauen schenkt.

Im Kader für die neue Saison kommen zehn der 17 Akteure aus den eigenen Reihen. Das sind immer schon knapp 60 Prozent. "Unsere Jungen haben viel Potenzial. Sie sollen von den Erfahrenen wie Georgi Nikolov, Matthias Struck und Jimmy Tzimourtos geführt werden", sagt der Eintracht-Boss. Die Ziele werden durch den Nachwuchsplan aber nicht zurückgeschraubt. "Wir wissen um die Stärke der Spieler und wir wollen nicht dauerhaft 13. oder 14. werden. Das ist nicht der Anspruch von Eintracht Hildesheim." Hildesheim 2014/2015 soll einheimisch, erfolgreich und einstellig sein.

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