Dessau-Roßlauer HV lässt nichts anbrennen - Holtz macht, was er will - Handball - Handball-M Zweite Liga - Artikel - Handballwoche
Dessau-Roßlauer HV lässt nichts anbrennen

Holtz macht, was er will

Die DRHV-Handballer lassen daheim nichts anbrennen, hatten es aber in dieser Saison noch nie so einfach wie gegen den in allen Belangen deutlich unterlegenen Aufsteiger. "Unser Abwehr mit einem starken Sprecher im Tor war einmal mehr das Fundament für den Erfolg. In Angriff hätte ich mir jedoch viel mehr Abgeklärtheit gewünscht. Wir haben es verpasst, etwas für unser Torverhältnis zu tun", haderte DRHV-Trainer Pysall etwas mit dem Offensivverhalten seiner Spieler.

Die sorgten jedoch recht schnell für klare Verhältnisse, zogen nach dem 2:3 (7.) auf 9:5 (18.) davon und übertrieben angesichts des klaren Vorsprungs das Spielen für die Galerie. Schon zur Pause hätte der DRHV mit zehn Toren führen müssen, zumal der VfL Regisseur Holtz überhaupt nicht in den Griff bekam, der schaltete und waltete, wie er wollte.

"Es war kämpferisch zu wenig, um gegen eine erfahrene Zweitliga-Mannschaft zu bestehen. Holtz konnten wir nicht ausschalten und sind immer wieder an Sprecher gescheitert", erklärte VfL-Trainer Niekamp, der zusehen musste wie seine Schützlinge alle vier Siebenmeter vergaben.