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2. Bundesliga

Harter Kampf um Rang drei

Der HSC 2000 Coburg ist das Überraschungsteam der 2. Bundesliga. Nach dem ersten Drittel der Serie befinden sich die Coburger mitten im Kampf um einen Aufstiegsplatz. HSC-Trainer Jan Gorr gibt einen Einblick in die bisherige Saison und in die weitere Planung.

Herr Gorr, hätten Sie vor der Saison damit gerechnet, nach dem ersten Drittel der Spielzeit unter den besten drei Teams der Liga zu stehen?

Jan Gorr: Wir haben die Lage schon so eingeschätzt, dass Minden und Erlangen die Plätze eins und zwei unter sich ausmachen und nach ihnen sechs Vereine um den dritten Platz kämpfen werden. Wir sind froh, dass wir von diesen sechs Mannschaften im Augenblick die "Pole-Position" inne haben.

Was müssen Team und Trainerstab jetzt machen, um weiter so erfolgreich zu bleiben?

Wir dürfen uns mit unserer jetzigen Position und Leistung noch nicht zufrieden geben und weiter unseren Weg verfolgen. Die Mannschaft hat noch eine Menge Potenzial. In der Abwehr brauchen wir deutlich mehr Konstanz und ich bin froh, wenn wir nach unseren ganzen Verletzungen mal wieder aus dem Vollen schöpfen können. Dann können wir insgesamt nochmal einen Schritt nach vorne machen und stabiler auftreten.

Wird in der Mannschaft vielleicht schon über einen möglichen Aufstieg gesprochen?

Nein, dafür ist es doch viel zu früh. Unsere aktuelle Position in der Liga ist eine Momentaufnahme. Dafür waren auch viele Spiele zu eng. Das Pendel hätte oft auch gegen uns ausschlagen können. Deswegen freuen wir uns über das bisher Erreichte, wissen aber auch genau, dass es lediglich eine Zwischenbilanz darstellt.

Frage in die andere Richtung, wie groß ist die Gefahr, jetzt in die unteren Gefilde der Liga zu rutschen?

Es liegt momentan alles sehr dicht beieinander. Wir befinden uns in einer sehr leistungsstarken Liga, in der jeder konzentriert und kontinuierlich arbeiten muss, um die hart erkämpfte Position nicht zu verlieren. Das war auch im Vorfeld zu erwarten und das gehört auf diesem Level auch dazu.

Das Team hatte vor einiger Zeit mit einer kleinen Niederlagen-Serie zu kämpfen (Minden, Erlangen, Friesenheim/d. Red.). Wie erklären Sie sich solche wechselhaften Phasen?

Da kommen einige Faktoren zusammen. Zum einen haben diese Mannschaften eine sehr hohe Qualität und es ist keinesfalls selbstverständlich, solche Spiele zu gewinnen. Zum anderen, haben wir in diesen Spielen aber auch nicht unsere besten Leistungen abrufen können. Da müssen wir schon selbstkritisch sein. Sicher hat unsere Verletztenproblematik keine unerhebliche Rolle gespielt, aber vor allem das Spiel zu Hause gegen Friesenheim hätten wir besser lösen müssen.

Wo gibt es bei der Mannschaft noch Verbesserungsbedarf und auf der Gegenseite, was zeichnet Ihr Team besonders aus?

Der Mannschaft muss man ein Riesen-Kompliment dafür machen, wie sie die ganzen Verletzungen bisher kompensiert hat. Das geht nur mit einer Menge Teamgeist und der Bereitschaft, sich auf neue Situationen schnell einzustellen. Verbesserungsbedarf gibt es definitiv in Sachen Konstanz vor allem in der Abwehr. Auch unser Gegenstoßspiel kann noch besser werden. Die Abläufe im Angriff werden sich mit der Zeit noch besser finden. Hier erst man auch, dass sich personell bei uns einiges im Vergleich zur Vorsaison verändert hat.

Sie haben Micke Brasseleur neu verpflichtet. War dies eine Reaktion auf die Verletzungsprobleme im rechten Rückraum, oder hatten Sie den Franzosen schon länger im Auge?

Wir haben dieses Verletzungsproblem ja nicht erst seit gestern und daher haben wir schon länger die Augen nach einer Ergänzungen für unseren derzeit dezimierten Kader offen gehalten. Uns war aber generell wichtig, dass wir einen Spieler verpflichten, der auch die Aussicht auf Perspektive hat und noch nicht über seinen Zenit hinaus ist. Ich hoffe sehr, dass wir so einen Spieler in Micke Brasseleur gefunden haben.

Wie sieht Ihr Plan bis zur Winterpause aus?

Wir wollen natürlich mit allen Mitteln die Position, die wir momentan haben, halten. Das heißt für uns, wir werden uns von Woche zu Woche und Spiel zu Spiel, bis zur Winterpause vorbereiten, um dann möglichst Optimales herauszuholen.

KOMMENTARE

BennyMob, 24.06.17, 08:11 Uhr
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TracyDut, 23.06.17, 06:56 Uhr
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