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HSG ist eine Nummer zu groß

Als eine Nummer zu groß für die jungen Gastgeber erwies sich der Bundesliga-Absteiger aus Düsseldorf. Zwar gelang es Frankfurt, phasenweise die Partie offen zu gestalten, jedoch erlaubten sich die Mannen von Trainer Konrad Bansa in jeder Halbzeit auch zwei schlimme Aussetzer.

Jeweils zehn Minuten, in denen gar nichts klappte. So drehte Düsseldorf den 3:5-Rückstand zu einer 11:7-Führung. Und als die kämpfende HSG auf 20:24 verkürzt hatte (40.), sorgten zahlreiche Paraden von Matthias Puhle und sieben Gäste-Tore in Folge für die vorzeitige Entscheidung. Kein Kraut war gegen die erfahrene Rückraum-Achse aus Michael Hegemann (die meiste Zeit in Manndeckung), Daniel Brack und Jan-Henrik Behrends gewachsen. Ihre 27 Tore hätten alleine schon zum Sieg gereicht. Für einen negativen Beigeschmack sorgte Frankfurts Torwart Thomas Bauer. Als Bansa ihn nach schwacher Leistung im ersten Abschnitt austauschen wollte, verweigerte der österreichische Nationaltorwart erst die Auswechslung und schritt dann provozierend langsam auf die Bank.