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Jahns bewahrt kühlen Kopf

Der Dessau-Roßlauer HV war nahe dran, die Erfolgsserie der HSG Nordhorn zu beenden. Doch am Ende standen die Gastgeber mit leeren Händen da, weil Jahns 20 Sekunden vor dem Ende einen Siebenmeter eiskalt zum 30:29 (16:14) für die Gäste verwandelte und Heddrich danach im letzten Angriff einen Fehlpass spielte.

"Wir hatten die Chance, das Spiel zu drehen, aber leider konnten sich meine Spieler für ihre starke Leistung nicht belohnen", trauerte DRHV-Trainer Pysall zumindest einem Zähler hinterher. Die Gäste hatten Spiel und Gegner dank Machulla, Jahns und dem guten Keeper Rigterink zunächst im Griff. Doch nach dem 14:9 (23.) klappte bei der HSG nicht mehr besonders viel.

Zwei Rote Karten

Nach den Roten Karten gegen Leenders und Hrafnsson konnten sie Lux und Rudow nicht stoppen. Der DRHV lag auch dank Keeper Hoffmann in der 53. Minute beim 27:26 erstmals vorn und hatte mehrfach die Chance, auf zwei Treffer zu enteilen. Doch Schöne und Rudow vergaben klare Möglichkeiten.

"Die Mannschaft hat trotz des Fehlen unseres Innenblocks in der Schlussphase kühlen Kopf bewahrt. Dafür kann ich den Jungs nur ein Kompliment machen", sagte HSG-Coach Bültmann.