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Jahns lässt Nordhorn jubeln

Erfolgreicher Start für die HSG Nordhorn-Lingen: Der Zwangsabsteiger startete mit einem Sieg, tat sich beim 32:31 gegen den durch Verletzungen arg gebeutelten WHV jedoch schwerer als erwartet. Erst als Torhüter Björn Buhrmester wenige Sekunden vor Schluss den letzten Ball von Ivo Warnecke, mit acht Toren Wilhelmshavens bester Werfer, abgewehrt hatte, konnten die Gastgeber vor 2.124 Zuschauern im Euregium jubeln.

Die Erleichterung war groß, schließlich hatten die Gastgeber bei 30:26 (55.) schon wie die sicheren Sieger ausgesehen - und hätten den Vier-Vorsprung fast noch vergeigt. Als die HSG Toon Leenders nach der dritten Zeitstrafe mit der Roten Karte (55.) verloren hatte, bewies der WHV im Weser-Ems-Derby der ehemaligen Erstligisten eine tolle Moral. Und als Warnecke per Gegenstoß zum 30:30 (58.) ausgeglichen hatte, war die Partie wieder offen. Es musste schon die ganze Erfahrung von Maik Machulla und Michael Jahns her, die zusammen 17 Treffer erzielten, um den Nordhorner Sieg perfekt zu machen.

Jahns erzielte vier der letzten sechs HSG-Treffer, darunter den entscheidenden zum 32:31-Endstand. "Hauptsache gewonnen", atmete er erleichtert durch. Beim WHV machten Manager Dieter Koopmann und Trainer Klaus-Dieter Petersen die Niederlage an den Schiedsrichtern fest: "Mit denen war ich überhaupt nicht einverstanden", sagte Petersen.

Hamm