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Jan Schult spielt groß auf

Es bleibt dabei: In der Hansehalle gibt es für Altenholz nichts zu holen. Doch das ob des Altenholzer Laufes (9 Punkte aus 6 Spielen) mit Spannung erwartete Schleswig-Holstein-Derby wurde zu einer einseitigen Partie. "Uns hat leider der Mut und die Entschlossenheit der letzten Spiele gefehlt", erklärte Altenholz-Coach Torge Greve. Sein Team hielt nur bis zum 9:7 (16.) mit, lebte insgesamt fast ausschließlich von der Treffsicherheit des Ex-Schwartauers Moritz Weltgen, der Gefahr des Halblinken Tom Wetzel und den Torhüter-Paraden seines Bruders Robert -zu wenig.

An der sehr beweglichen VfL-Abwehr mit einem guten Torhüter-Gespann Panzer/Mahncke (17 Paraden) bissen sich die Rand-Kieler fortan die Zähne aus. Und im VfL-Angriff spielte Schwartaus Torgarantie Jan Schult groß auf. Er warf, traf, als ob es seine Reizung im Wurfarm nie gegeben hätte - überragend.

In den zweiten 30 Minuten kamen die Gäste nach drei Treffern noch einmal heran 30:25 (50.), scheiterten aber zweimal an Mahncke. Nach einem Doppelschlag (Lang/Tretow) zum 32:25 (53.) war die Luft aus dem Derby endgültig raus.