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Johannesson rüttelt TVE wach

In der ersten Halbzeit schien es, als habe die Trennung von Trainer Peter Kalafut die HSG Varel beflügelt. Die Gastgeber spielten überaus konzentriert, nutzten fast jede Chance. Das schnelle 4:1 (5.) baute die HSG Varel über 7:3 (16.) auf 13:7 (27.) aus.

Erst kurz vor dem Wechsel gelang es dem enttäuschenden Favoriten aus Emsdetten auf 9:14 zu verkürzen. Deutlich Worte von TVE-Trainer Patrick Johannesson in der Halbzeitpause weckte die Gäste auf. Der TV Emsdetten war nicht wiederzuerkennen. In der Abwehr wurde zugepackt, Torwart Hreidar Gudmundsson steigerte sich ernorm und im Angriff schloss der TVE jetzt konzentrierter ab. Beim 19:19 (47.) glich Emsdetten aus. Einmal in Fahrt gekommen, setzten die Gäste nach. Varel rannte sich immer wieder in der nun sattelfesten TVE-Deckung fest. Im Gegenzug bauten Emsdetten die Führung auf 25:20 (58.) aus, ehe Maximilian Ginders mit zwei Treffern zum 22:25 den Schlusspunkt setzte. "Unsere Mannschaft hat in der ersten Halbzeit ein sehr starkes Spiel gezeigt, insbesondere in der Abwehr", bilanzierte Varel Interimstrainer Lothar Brecht nach der Partie.