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Jungfüchse verlieren den Faden

Eigentlich waren die Jungfüchse, erstmals betreut von Cheftrainer Dagur Sigurdsson (vertrat den an Grippe erkrankten Alexander Haase), nicht mehr als 27 gute Minuten auf dem Parkett (bis zum 14:9), als sie im "Havelderby" mit dem Nachbarn Potsdam klar dominierten und es sich sogar leisten konnten, mit drei Strafwürfen an Gästekeeper Pulay zu scheitern.

Was danach kam, waren drei gruselige Minuten mit vier Ballverlusten zum 14:13. Im zweiten Abschnitt fanden die Berliner nicht mehr ins Spiel und gaben sich mehr oder weniger auf, weil sie gegen die besser werdende Potsdamer Abwehr keine Mittel mehr fanden. Weil die Gäste auch im Angriff konzentrierter zu Werke gingen, war die niveauarme Auseinandersetzung schon gut eine Viertelstunde vor Schluss praktisch entschieden (16:20). "Wir haben zum Ende der ersten Halbzeit zu viele leichte Fehler gemacht und danach nicht mehr zu unserem Spiel gefunden", sagte Füchse-Kapitän Sebastian Roemling. Potsdams Trainer Rüdiger Bones war nur mit dem zweiten Abschnitt zufrieden: "Erste Hälfte hatten wir eine katastrophale Wurfquote. In den zweiten 30 Minuten standen wir dann besser."