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3. Liga Süd

Kein Zittern für Auerbach

Nur ganz knapp ist der SV 08 Auerbach in der vorigen Saison dem Abstieg aus der dritten Liga entkommen. Das soll in der laufenden Spielrunde nicht mehr passieren, auch wenn die Herausforderung offensichtlich noch größer geworden ist. Schließlich sind die Oberpfälzer von der Ost- in die Südstaffel umgruppiert worden, zusammen mit den Titelaspiranten wie der HSC 2000 Coburg und der HSC Bad Neustadt.


„Während im Osten ein eher körperbetonter und athletischer Handball gespielt wird, bevorzugen viele Teams im Süden eine schnelle und technisch anspruchsvolle Spielweise. Viele junge und ehrgeizige Talente tummeln sich in diesem Bereich“, hat Auerbachs Spielertrainer Tobias Wannenmacher schon ausgemacht und ermuntert seine Schützlinge: „Lasst uns gemeinsam nach dem Osten nun dem Süden Deutschlands zeigen, was Auerbach ausmacht“, gibt sich Wannenmacher kämpferisch. Und was Kampf und voller Einsatz ausmachen können, davon weiß Auerbach ein Lied aus der vergangenen Spielrunde zu singen: Mit dem fünften Unentschieden (29:29 gegen die HSG-Gensungen/Felsbergg im sechsten Spiel sicherten sich die Oberpfälzer den entscheidenden Punkt, verabschiedeten damit die Nordhessen in die dortige Oberliga und sicherten sich selbst eine weitere Saison in der dritten Liga.


Fünf Spieler, die geholfen hatten, den Klassenerhalt zu sichern, sind nicht mehr dabei: Matthias und Michael Werner, Thomas Bader, der bisherige Kapitän Volker Hackenberg und Maximilian Hofmann haben Auerbach verlassen. Dafür sind  Dominik Brodschelm (TSV Simbach), Felix Müller, (HC Erlangen II), Kenny Schramm, Andreas Wolf (beide HSC Coburg) und Sebastian Walz (HC Erlangen A-Jugend) gekommen. „Wir wollten keine fertigen und teuren Profis sondern junge, entwicklungsfähige und lernwillige Spieler zu uns holen, ganz wie es unserer Philosophie entspricht“, so Wannenmacher. Manager Peter Hackenberg: „Wir sind unheimlich stolz auf unsere Mannschaft und auf das, was sie in den letzten Jahren erreicht hat.“