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Klare Verhältnisse dank Steins

Das Spiel begann ausgeglichen und umkämpft. Nach vier Minuten gaben die Schiedsrichte schon fünf gelbe Karten. Als die Gäste mit 8:7 führten und Edewecht das Spiel aus der Hand zu geben schien, auch weil Abwehrchef Christoph Buyny schon nach zehn Minuten die rote Karte sah, nahm Trainer Arek Blacha schon nach 15 Minuten die Auszeit.

Eine Maßnahme die sich bezahlt machen sollte. In der Folge konnte der VfL nicht nur ausgleichen, sondern sich signifikant absetzen. Allen voran Raimonds Steins, der nach seinem Unfall das erste Mal wieder 60 Minuten durchspielte, zog dem Team vom HCA den Zahn. Mit insgesamt 18 Paraden machte die wiedergenese Torwart den Unterschied und motivierte mit seinen gehaltenen Bällen auch den Angriff, bei dem nun auch viel zusammen lief. Auch die vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten brachten die Ammerländer nicht aus dem Rhythmus. Am Anfang der zweiten Hälfte ließ der über sich hinauswachsende Steins keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Edewechter als Sieger die Halle verlassen. So konnte der VfL Tor um Tor davonziehen.