Krysztof Gorniak erwischt einen "Sahnetag" - Handball - Handball-M Zweite Liga - Artikel - Handballwoche
 

Krysztof Gorniak erwischt einen "Sahnetag"

Eine große Chance, der Relegationsrunde zur einteiligen 2. Liga näher zu kommen, vergaben die "Wölfe" mit dieser unnötigen Niederlage. Dennoch bleibt der Altenholzer Trainer Torge Greve optimistisch. "An der Ausgangssituation hat sich nichts geändert. Wir haben weiterhin die Chance. Jetzt kommt es am letzten Spieltag zu einem klassischen Endspiel beim VfL Edewecht", versuchte er seine Spieler gleich wieder aufzubauen, nach dem diese von dem Sieg des direkten Kontrahenten Dessau-Rosslauer HV erfahren hatten.

Dabei hatten es die "Wölfe" in diesem Spiel selbst in der Hand. "Wir haben in der ersten Halbzeit sehr geschickt aus der sicheren Abwehr heraus agiert. Leider haben wir nach der 11:7-Führung dann einige Gegenstöße versiebt", hat der TSV Altenholz, so sah es der Coach, die große Chance in der ersten Halbzeit verpasst, sich entscheidend zu lösen. Rostock nutzte diese Schwäche, kämpfte sich über 10:13 (25.) zur Pause wieder auf 13:15 heran.

"Rostock hat uns durch die Umstellung der Abwehr zu Einzelaktionen gezwungen. Gegen die körperlich robusten Rostocker war es aber eins gegen eins sehr schwer", gestand Torge Greve ein. Hinzu kam, dass Rostocks Krysztof Gorniak einen "Sahnetag" erwischte und nicht zu bremsen war. Mit 13 Treffern war er der Schlüsselspieler der Gäste. Die übernahmen nach der Pause beim 23:22 (45.) erstmals wieder die Führung und gaben sie nicht wieder her. Beim 28:29 (57.) keimte bei Altenholz noch einmal Hoffnung auf, doch die zerstörte Jens Dethloff mit dem 30:28. Der Anschlusstreffer von Wölfespielmacher Weltgen kam 26 Sekunden vor dem Abpfiff zu spät.