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Levshin unüberwindbar

Geschuldet war der 31:23-Erfolg der Postler einer zehnminütigen Ladehemmung der Truppe aus der Grafschaft Bentheim. Hrafnsson traf in der 50. Minute zum 23:24, danach flogen die HSG-Bälle am Tor vorbei oder über den Kasten. Zudem war Schwerins Torwart Levshin jetzt unüberwindbar. Nachher sprach Gästetrainer Heiner Bültmann von einem "sehr eigenartigen Spiel für uns. Die ersten zehn Minuten haben wir komplett verschlafen, und die letzten zehn waren wir nicht da. Dazwischen war es eine sehr, sehr gute Vorstellung." Post-Coach Dirk Beuchler hielt dagegen: "Wer uns im Moment schlagen will, der muss schon eine absolute Topleistung über die gesamte Zeit abrufen." Das Duell gegen Nordhorn begann mit einem Blitzstart (8:3/12.). Dann brachte Machulla, den die Mecklenburger in Hälfte eins nicht in den Griff bekamen, die Niedersachsen wieder in die Spur (14:13 (24.). Doch der SV Post, hielt nicht nur gegen, sondern rührte in Halbzeit zwei in der Abwehr regelrecht Beton an. Sieben Gegentreffer nach dem Seitenwechsel sprechen Bände. Da fiel nicht groß ins Gewicht, dass Liga-Toptorjäger Heinze, der sich einen Siebener und damit die 200er-Marke vorgenommen hatte, lange Zeit fest wirkte. Doch das ist eines der Post-Geheimnisse: Wenn's bei einem nicht läuft, springen andere ein. Hamm