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Machulla trägt Verantwortung

Dass die HSG Nordhorn-Lingen in einem weitgehend ausgeglichenen Spiel mit 30:26 (14:12) gegen Empor Rostock die Oberhand behielt, hatte vor allem zwei Gründe: Zum einen übernahm Spielmacher Maik Machulla, der mit 13 Toren (davon 5 Siebenmeter) bester Werfer des Spiels war, in der entscheidenden Phase viel Verantwortung, und sorgte mit vier Toren in Folge dafür, dass sich sein Team von 25:24 (52.) auf 29:25 (57.) entscheidend absetzen konnte. Zum anderen standen die Nordhorner besser in der Defensive; so hatte Torhüter Buhrmester es leicht, mit einer starken Leistung seinen Teil zum Erfolg beizusteuern. Folge: Die HSG kam zu etlichen einfachen Toren über Gegenstöße, wobei sich vor allem Linksaußen Pavel Mickal (7) auszeichnete. Dank dieser Qualitäten konnten es die Gastgeber kompensieren, dass es im Angriff nicht richtig rund lief. "Das lief nie wirklich flüssig", sagte Trainer Heiner Bültmann. Die Rostocker müssen weiter auf den dritten Auswärtssieg der Saison warten, weil ihnen zu viele technische Fehler in erster und zweiter Welle unterliefen. Trainer Rabenhorst zählte sieben fehlgeschlagene Passversuche bei Gegenstoßmöglichkeiten. Hamm