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Melzer beweist Nervenstärke

Sechs Sekunden vor dem Abpfiff rettete Lars Melzer am Freitagabend dem Handball-Zweitligisten VfL Potsdam noch einen Punkt, als er zum 34:34 (17:17) gegen den HC Empor Rostock traf. Ein moralischer Sieg der Gastgeber, die es vor 550 begeisterten Zuschauern immer wieder einem Rückstand hinterherliefen und sich den für sie glücklichen Ausgang mit viel Kampfgeist noch eroberten.

Bis zur Pause entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe - mit packenden Zweikämpfen und gelungenen Kombinationen. Da die Gastgeber aber vor ausverkauftem Haus nun vor dem Tor mit den Möglichkeiten schluderten, ging Empor sogar durch Sven Thormann mit 6:5 in Führung (9.). Rostock hielt lange den Zwei-Tore-Vorsprung. Die zweiten 30 Spielminuten begannen hitzig. Und es sollte ein Spiegelbild der ersten Hälfte werden. Denn die Rostocker kamen besser aus der Kabine und legten drei Tore vor - und verwalteten die Führung. "Dann haben wir aber wieder Gesicht und Charakter gezeigt und das Ding noch zurückgeholt", freute sich Reimann.