Eisenacher Neuzugang vor seinem Heimspieldebüt - Miljak entspricht dem Anforderungsprofil - Handball - Handball-M Zweite Liga - Artikel - Handballwoche
Eisenacher Neuzugang vor seinem Heimspieldebüt

Miljak entspricht dem Anforderungsprofil

Lange hatten die Verantwortlichen des ThSV Eisenach nach einem weiteren Linkshänder für den rechten Rückraum Ausschau gehalten. „Von einem bestimmten Anforderungsprofil“ sprach beispielsweise Marketing-Geschäftsführer Karsten Wöhler. Viele Namen wurden gehandelt. Der ThSV Eisenach entschied sich für den 27-jährigen  Duje Miljak, der von 2007 bis 2010 äußerst erfolgreich für den Nord-Zweitligisten TV Emsdetten am Ball war. Zuvor spielte er von der Jugend an bei seinem Heimatverein Split. Im Sommer 2010 erreichte Duje Miljak ein attraktives Angebot (sportlich und finanziell) seines Auswahltrainers. Er wechselte nach  Skopje in die 1. Liga Mazedoniens, zu Metalurg, und nach einem halben Jahr in die 1. Liga Sloweniens, zu Ribnica.

„Nach dieser Balkan-Erfahrung wollte ich unbedingt zurück nach Deutschland, wo ein professioneller Handball angesagt ist“, argumentiert der Schwarzschopf in perfektem Deutsch. Über einen Spielervermittler wurden die Kontakte ins Thüringische geknüpft. Adalsteinn Eyjolfsson, der Coach des ThSV Eisenach, hatte schnell erkannt, Duje Miljak entspricht dem Anforderungsprofil. Mit 2,02 Meter und 108 Kilo erfüllte Duje Miljak ein Kriterium. „Wir mussten in punkto Körpergröße unseren Kader unbedingt verändern“, erklärte  Adalsteinn Eyjolfsson- „Ein Mann für einfache Tore und mit Abwehrqualität“, argumentiert der Isländer auf der Eisenacher Trainerbank pro des Kroaten.

„Diese zugedachte Rolle nehme ich vollauf an“, betonte Duje Miljak in dieser Woche schweißgetränkt nach der zweiten Trainingseinheit des Tages. Er wirkt sehr gelöst, ja sichtlich erleichtert. Es dauerte lange, bis alle Formalitäten geklärt waren. „Das war schon sehr nervig. Ich trainierte, stand voll unter Dampf, durfte aber keine offiziellen Testspiele absolvieren, um mich schneller in das Mannschaftsgefüge zu integrieren“, erklärt Miljak.  Stattdessen standen für ihn Fahrten nach Kroatien auf dem Programm, um Dokumente zu beschaffen, sowie Behördengänge in Deutschland.

Kurz vor dem ersten Punktspielstart,  dem Auswärtsspiel bei GWD Minden, gab es dann grünes Licht. Nun folgt das Heimdebüt, dem der „Neue“ sprichwörtlich entgegenfiebert.  „Ich habe ja schon viel von der besonderen Atmosphäre in Eisenach gehört. Nun darf ich sie miterleben. Ich freue mich riesig auf den Kontakt mit den Fans, auf das besondere Fluidum Werner-Aßmann-Halle“, unterstreicht Duje Miljak. Er, mit Erfahrung aus der Nordstaffel der 2.Liga, bezeichnet den SV Post Schwerin als sehr starke Mannschaft, die dem jeweiligen Kontrahenten das Leben unangenehm schwer macht.  Soll heißen, das wird ein hartes Stück Arbeit.  „Wir müssen uns gegenüber dem Spiel in Minden steigern“, betont Duje Miljak. Er lässt aber keinen Zweifel, „beide Punkte bleiben in Eisenach“. Selbstbewusst erklärt er, „wir haben ein gutes Team, das in dieser starken Liga, obwohl die 2. Liga in Deutschland, sicherlich eine der stärksten der Welt, mit jedem Team mithalten kann“. Und in einem Nebensatz ist auch von einem Wunsch zu hören. „Ich möchte erste  Bundesliga spielen. Vielleicht gelingt das ja mit Eisenach?“ Doch das dürfte wahrlich Zukunftsmusik sein.

 

KOMMENTARE

Jan, 06.01.15, 13:57 Uhr
Fabian, me parece de mal gusto que aevals comentarios, tan injuriosos, yo por mi lado estoy tratando todo este tema como mehr »
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