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Minden baut am Ende ab

Zu Beginn fiel den Hausherren das erste Spiel der Rückrunde sehr leicht, im Nachhinein war es vielleicht zu einfach. Die Mindener begannen wie die Feuerwehr, aufmerksam in der Defensive, schnell im Umschalten und stark im Abschluss. Schnell stand es 7:1, bald 14:4. Rostock fand bis dahin kaum statt.Trainer Gunter Funk: "Wir sind überhaupt nicht in die Partie gekommen, waren praktisch noch im Bus." Die Mindener spielten trotz der Manndeckung gegen GWD-Spielmacher Dalibor Doder erfrischend auf, führten nach zwei Dritteln des Spiels 24:12. Dann aber kam ein Fast-Einbruch. Der Vorsprung war letzten Endes aber groß genug. Die Erlösung war der Treffer von Marian Hunady: Der Linkshänder setzte sich mit einer Energieleistung zum 27:20 durch (47.), nachdem die Grün-Weißen mehrere Minuten nicht getroffen hatten und Rostock den Rückstand von neun auf sechs Tore verkürzt hatte. In den letzten Minuten schaukelten die Mindener die Partie mehr schlecht als recht über die Zeit. "Die letzten Minuten waren sehr schlecht", analysierte GWD-Trainer Ulf Schefvert, "ich kann auch nicht genau sagen, woran es lag. Zu Beginn waren wir ja in allen Bereichen stark." Zufrieden war indes Gunter Funk mit dem zweiten Durchgang: "Wir haben zwei grundverschiedne Halbzeiten gesehen. Mit der Leistung in der zweiten Hälfte bin ich sehr zufrieden, aber der Vorsprung war zu groß, deshalb geht der Sieg für GWD natürlich in Ordnung."