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Minden ohne "Hänger"

Die Mindener kamen im vorerst letzten Heimspiel zu einem unangefochtenen Sieg. Bis zum 7:6 hielten die Gäste die Partie offen, dann zogen die Mindener davon. In der Anfangsphase zeigte Abwehr-Spezialist Evars Klesniks eine starke Leistung, erzielte bis zum 5:2 (7.) allein drei Tore. Anders als in den letzten Spielen hatten die Mindener nach Wiederanpfiff keinen "Hänger", sondern bauten die Führung aus. Die Gäste schafften es nicht, GWD-Spielmacher Dalibor Doder entscheidend zu stören: Der quirlige Schwede erzielte allein zehn Feldtore. Auf eine Manndeckung gegen Doder hatte Potsdams Trainer Rüdiger Bones verzichtet. "Natürlich ist eine Manndeckung gegen Doder immer eine Überlegung wert. Aber wir hatten in der Deckung nicht unsere Stammformation. Und in dieser Besetzung haben wir unsere Stärken im 6:0-Verbund. In einer offeneren Abwehrvariante haben wir größte Probleme mit dem Übergeben und Übernehmen der gegnerischen Spieler", meinte er. GWD-Trainer Ulf Schefvert war zufrieden: "In der ersten Halbzeit haben wir gut gedeckt, da haben wir nach der Pause etwas nachgelassen. In der nächsten Woche fällt die Entscheidung, ob wir nach dem Spiel in Wilhelmshaven Urlaub haben oder nachsitzen müssen."