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Minden testet junge Garde

Im vierten Heimspiel der Saison legte GWD einen Fehlstart hin. Die Magdeburger Youngster Philipp Weber und Ruwen Thoke hatten getroffen, als noch nicht einmal zwei Minuten gespielt waren. Die Magdeburger hatten den Schwung vom Sieg gegen Hildesheim also mit die die Mindener Kampa-Halle genommen.

Bis zum 5:4 in der 16. Minute hielt der Außenseiter die Partie offen. Dann zog GWD binnen drei Minuten auf 10:4 davon und die Partie war eigentlich gelaufen. Beim 23:9 erzielten die Magdeburger noch einmal drei Treffer in Folge zum 23:12, aber dann gab der Spitzenreiter wieder Gas und kamen zum standesgemäßen Erfolg gegen die sehr junge und teils ungestüme Magdeburger Mannschaft. In der zweiten Hälfte brachte GWD zu großen Teilen seine junge Garde, der im Youngster-Duell das meiste gelang. Stark verbessert zeigte sich bei GWD Torhüter Anders Persson, der Schwede wehrte insgesamt 19 Würfe ab, davon einen Siebenmeter von Thorsten Salzer. GWD-Trainer Ulf Schefvert: "Wenn der Torhüter gut spielt, dann ist auch die Abwehr gut. Magdeburg spielt einen sehr modernen Handball, der uns aber entgegenkommt, außerdem hatten wir mehr Kraft."

Magdeburgs Trainer Christian Prokop, der einst bei GWD in der Bundesliga spielte: "Wir haben uns das anders vorgestellt, haben nur zehn Minuten lang diszipliniert gespielt. Minden hat sehr konzentriert und aggressiv verteidigt. Aber für meine Jungs war es eine tolle Sache, vor dieser Kulisse zu spielen."